Im September hat sich das Team von brandnooz eine neue Box einfallen lassen: die brandnooz Kultbox. Diese Box sollte gefüllt sein mit lauter Kult-Marken aus der Kindheit. Ich hab mir die Box bestellt und war mega-gespannt. Wirklich eine Vorstellung hatte ich nicht, welche Kultprodukte wohl in der Box sein könnten. Was mich Mitte September dann in der Kultbox erwartet hat? Hier erfahrt ihr es.

Als ich die Produkte aus der brandnooz Kultbox ausgepackt hatte, war ich doch ein klein wenig enttäuscht. Denn mit diesen Produkten hatte ich überhaupt nicht gerechnet und ich habe mich gefragt, was daran denn Kult ist. Und an meine Kindheit hat mich so spontan bei weitem nicht jedes Produkt erinnert. Aber während des Fotoshootings hatte ich dann doch ausgiebig Gelegenheit über die einzelnen Produkte noch einmal nachzudenken und ich muss sagen: Super Box, wenn man den Kult-Begriff etwas weiter fasst. Und ja, man fliegt doch in seine Kindheit zurück. Deswegen nehme ich euch jetzt mit auf meine Reise Zurück in die Kindheit und habe außerdem mal versucht herauszufinden, was eigentlich hinter den kultigen Marken genau steckt.

Die brandnooz Kultbox

brandnooz Kultbox

Folgende Produkte waren in der brandnooz Kultbox:

  • Karamalz Malz Limonade Cassis
  • Rama
  • Schwartau Himbeer Sirup
  • DeBeukelaer TUC Classic
  • Miracoli Lasagne
  • Hela Curry Ketchup
  • Leibniz Kekse
  • LARU Zwiebelschmalz
  • Maoam
  • Ramazzotti
  • funny-frisch Chips
  • ESZET Schnitten
  • Chupa Chups Lutscher
  • Zeitschrift EatSmarter

Was fällt euch denn so spontan zu den Kult-Marken ein und beschwören sie bei euch Kindheitserinnerungen herauf?

Die Produkte aus der brandnooz Kultbox

Karamalz Malz Limonade Cassis

Karamalz ist uns wahrscheinlich allen ein Begriff. Ich muss zugeben, dass ich bis dato noch keines getrunken habe und es für mich somit keine vielen Assoziationen gibt. Seit Mitte der 50-er Jahre wird diese Malz-Limonade hergestellt und seit September 2013 gibt es diese auch in zwei neuen Geschmacksrichtungen: Cassis und Grapefruit.

Ich fand die Limonade ganz lecker. Sie ist fruchtig-frisch und aus dem Kühlschrank eine tolle Erfrischung. Der Cassis- bzw. Johannisbeer-Geschmack kommt sehr gut zur Geltung. Der malzige Geschmack steht dabei im Hintergrund, was ich echt gut finde, da ich den Malz-Geschmack eigentlich nicht so mag. Der traditionellen Malz Limonade ist mit der Geschmacksrichtung Cassis eine tolle Kombination gelungen. Geben tut es 6 x 0,33 l für 3,99 Euro.

Karamalz Cassis

Rama

Rama ist für mich ein absoluter Klassiker. Ich hätte das Produkt zwar nicht in der Box erwartet, aber es stimmt schon. Rama ist Kult. Bei mir zu Hause wurde und wird auch heute noch damit gebacken und gekocht. Gerade in der Weihnachtszeit hat Rama dann Hochkonjunktur. Und nicht selten fanden dann Hamstereinkäufe statt, wenn es Rama irgendwo im Sonderangebot gab. Rama ist entweder im 500 g oder 250 g Becher erhältlich und kostet 1,59 Euro bzw. 1,09 Euro.

Wisst ihr eigentlich, wie lange es Rama schon gibt und wie es überhaupt dazu kam? Ich hab etwas recherchiert und Folgendes gefunden.

Die Geschichte von Rama beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung und sich ändernde Lebensgewohnheiten lassen Butter knapp werden. Der französische Kaiser Napoleon III. fordert sein Volk auf, eine preiswerte Alternative zu Butter zu produzieren. Dem Erfinder wurden 100.000 Goldfranc in Aussicht gestellt. Der Franzose Hippolyte Mège-Mouriès geht als Gewinner hervor und die Margarine ist geboren. „Margarine“ setzt sich aus dem griechischen Wort márgaron (Perle) wegen der schimmernden Oberfläche und dem griechischen Wort glycérine zusammen. Die Erfindung der Margarine ist bahnbrechend und bietet ein großes Marktpotenzial. Der Butterhändler Jan Jurgens erwirbt 1870 das Patent zur Margarineherstellung und vertreibt zunächst viele verschiedene Marken. Schließlich wurden die einzelnen Marken 1924 unter der Bezeichnung Rahma vermarktet. Da diese Bezeichnung aber häufig zur Verwechslung mit Milchprodukten führte, entschied man sich später das „h“ einfach wegzulassen.

Rama

Schwartau Himbeer Sirup

Da ich zu Hause immer mit selbstgemachter Marmelade verwöhnt wurde und es auch Sirups nie gab, habe ich keine wirkliche Verbindung zu Schwartau und seinen Produkten.

Der Sirup von Schwartau verwandelt Wasser in eine fruchtige Schorle. Und auch sonst ist er vielseitig in der Küche einsetzbar. Den Sirup gibt es außerdem noch in den Sorten Rhabarber, Holunderblüte und Kirsche. Schwartau garantiert bei seinem Sirup einen Fruchtgehalt von 50 % und den Verzicht auf künstliche Zusatz- und Aromastoffe sowie Konservierungsmittel. Hält man sich an das empfohlene Verhältnis von 6:1 (Wasser:Sirup), dann erhält man mit einer Flasche Sirup 1,8 l Fruchtschorle. Kosten tut eine Flasche mit 250 ml 2,29 Euro. Ich selber habe den Sirup noch nicht ausprobiert. Ich kenne Himbeer-Sirup bisher nur von anderen Marken, fand ihn aber bisher nicht schlecht. Deswegen denke ich, dass der Sirup von Schwartau auch ganz lecker schmecken wird. Mal sehen, ob sich der hohe Fruchtanteil auch im Geschmack niederschlägt und der Wasser-Frucht-Mix dann ganz besonders himbeerig schmeckt.

Den Schwartau Himbeer Sirup gibt es zwar erst seit August 2012, aber die Anfänge von Schwartau reichen bereits in das Jahr 1899 zurück, als die Brüder Otto und Paul Fromm das Unternehmen gründeten. Allerdings dauerte es noch 10 weitere Jahre, bis das erste Markenprodukt von Schwartau auf den Markt kommt. Und erst 1912 erschien dann das, wofür Schwartau bis heute vor allen Dingen bekannt ist: Schwartauer Konfitüre in der Dose bzw. im Glas.

Betrachtet man die lange Geschichte von Schwartau und die Tatsache, dass solche Traditionsunternehmen wahrscheinlich nur am Mark bestehen können, wenn sie ihr Sortiment immer mal wieder erweitern und Neues auf den Markt bringen, dann hat dieses Produkt zurecht Kult-Status.

Schwartau Himbeer Sirup

DeBeukelaer TUC Classic

TUC ist für mich absolut Kult und ich hab mich über dieses Produkt gefreut, da ich es mir selber eigentlich nicht mehr kaufe. Dabei sind diese Cracker eine tolle Alternative zu Keksen. Früher ist öfters mal eine Packung in die Tasche gewandert, wenn man einen Ausflug gemacht hat oder im Freibad war. Oder bei dem einen oder anderen Geburtstag kamen TUC auch auf den Tisch. Sie sind das ideale Gebäck für alle Knabber-Fans. Zu Kaufen gibt es die TUC Classics in der 100 g Packung und kosten 0,99 Euro.

Auch DeBeukelaer kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wusstest ihr, dass das Unternehmen von einem belgischen Bäcker gegründet wurde? Alles beginnt 1850 in einer kleinen Bäckerei. Der Belgier Edouard de Beukelaer stellt in seiner Bäckerei Kekse nach eigener Rezeptur her. Zu dieser Zeit wird der Keks-Markt in Europa von englischen Bäckern beherrscht. Edouard de Beukelaer möchte dies mit seinen eigenen Kreationen ändern. Doch der Weg zur Markenetablierung ist lange und steinig. Erst fast 50 Jahre später, 1894, wird DeBeukelaer zum Qualitätsbegriff und zur internationalen Marke.

Tuc Cracker

Mirácoli Spezialität Lasagne

Wer erinnert sich nicht an die Werbespots. Eine italienische Mama in einem kleinen italienischen Dorf bereitet das Mittagessen vor und ruft einmal laut und deutlich MIRÁCOLI. Und schon kommt die ganze Familie zusammen, setzt sich an den gedeckten Tisch und häuft sich große Portionen Nudeln mit Tomatensoße auf.

Ich bin gespannt, ob diese Lasagne von Mirácoli wirklich ein Stück Italien in meine Küche bringt. Ich bin bei so Fertigsachen immer ziemlich skeptisch und bis jetzt konnte mich da auch noch kein Produkt überzeugen. Ich bin also gespannt, was Mirácoli da so zu bieten hat. Ich hatte von dieser Marke schon mal Spaghetti, die waren an sich ganz okay, aber die Soße hat jetzt kein italienisches Flair versprüht und hat auch noch ein paar Prisen Salz, Pfeffer und Gewürze vertragen.

Bei dem Lasagne-Set müssen nur noch Hackfleisch, Butter und Milch hinzugefügt werden, alles weitere wird mitgeliefert. Ich bin also sehr gespannt, wie die Lasagne schmecken wird und ob sie Mamas Lasagne schlagen kann – und das wird verdammt schwer. Kosten tut eine Packung 3,49 Euro und ist seit Juni 2014 im Supermarkt erhältlich. Die Marke Mirácoli wurde 1961 in Deutschland eingeführt und war die erste Marke, die italienische Pasta-Fertig-Gerichte produzierte.

Miracoli Lasagne

Hela Curry Gewürz Ketchup delikat

Mit der Marke Hela kann ich jetzt gar nicht so viel anfangen, die Geschichte ist aber auch sehr spannend. Die Anfänge reichen ins Jahr 1893, als Hermann Laue bei der Firma Carl H. Rose & Co. als Lehrling eingestellt wird. Damals handelte das Unternehmen mit Chemikalien und Heilkräutern und war mit unseren heutigen Drogerien vergleichbar. Ungefähr zehn Jahre später wird Hermann Laue zum Prokuristen und übernimmt die Firma, als die Kommanditgesellschaft Carl H. Rose & Co. aufgelöst wird. 1906 ändert sich der Firmenname in „Hermann Laue“ und ab sofort liegt der Schwerpunkt der Firma auf dem Handel mit Gewürzen. Danach dauert es noch fast 60 Jahre, bis das erste Gewürz-Ketchup hergestellt wird. Erhältlich ist es in den Sorten Curry, Schaschlik und Tomate. Diese Produkte stellen eine absolute Neuheit unter dem normalen Ketchup dar.

Ich hab mich über das Produkt gefreut, da ich Curry Ketchup zum einen sehr gerne esse und zum anderen Ketchup einfach der Klassiker aus der Kindheit ist. Pommes und Ketchup im Freibad oder das Kult-Essen an Kindergeburtstagen: Würstchen, Ketchup und Brötchen bzw. Weißbrot. Zufällig standen bei mir an dem Tag, als die brandnooz Kultbox bei mir ankam, Hähnchenschenkel mit selbstgemachten Pommes auf dem Speiseplan. Da kam das Ketchup gerade recht und wurde auch sofort ausprobiert. Mir schmeckt es richtig gut. Es ist ziemlich flüssig und läuft fast schon von selbst aus der Tube, wenn man sie auf den Kopf dreht. Geschmacklich fand ich es super und die Tube ist auch schon fast alle. Deshalb heißt es für mich: Ausschauhalten nach einer neuen und vielleicht auch größeren Tube Curry Ketchup. Auf dem Markt ist dieses Ketchup seit April 2010 und gibt es in drei unterschiedlichen Größen: 172 ml (1,49 Euro), 400 ml (1,79 Euro) und 800 ml (2,49 Euro).

Hela Curry Ketchup

Curry Ketchup

Leibniz Choco Black’n White

Ach ja der Leibniz Butterkeks nur echt mit 52 Zähnen. Leibniz ist auch absoluter Kult. Die Kekse Choco Black’n White sind die neueste Kreation der Kult-Marke. Dabei handelt es sich um einen Kakao-Butterkeks, der mit weißer Schokolade überzogen ist. Probiert habe ich die Kekse bisher nicht, ich bin aber schon gespannt darauf. Weiße Schokolade ist immer so eine Sache. Manche schmeckt gut, manche mag ich gar nicht. Mal sehen, wie die Kekse abschneiden werden. Kosten tut eine 125 g Packung 1,49 Euro.

Diese Kekse sind erst seit September 2014 im Sortiment von Leibniz zu finden. Ähnlich wie bei anderen Marken, die in die brandnooz Kultbox gewandert sind, blickt Leibniz auf eine über 100-jährige Tradition zurück. Der bekannte Butterkeks erblickt 1891 das Licht der Welt. Hermann Bahlsen kreiert einen Butterkeks und benennt ihn – wie es damals üblich war – nach einem bekannten Einwohner Hannovers, nämlich Gottfried Wilhelm Leibniz. Die ursprüngliche Bezeichnung des uns bekannten Butterkekses war Leibniz Cake.

Die Bezeichnung „Cake“ stammte damals aus England, denn so wurden die Plätzchen bezeichnet, die im 19. Jahrhundert in England industriell hergestellt wurden und sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuten. Aber der deutsche Keksbäcker Hermann Bahlsen war unglücklich über diese Bezeichnung und deutsche sie schließlich 1911 ein. Ab sofort bezeichnete er seine Butterplätzchen als Kekse. Wenige Jahre später etablierte sich diese Bezeichnung auch im Duden.

Im Laufe der Jahre brachte Bahlsen / Leibniz noch einen Klassiker auf den Markt, der besonders bei Kindern beliebt ist: die Zoo-Tiere. Ich erinnere mich da auch noch zu gut daran. Man griff in die Packung und war dann ganz gespannt, welches Tier man wohl herausgefischt hatte. Sie waren der ideale Begleiter bei Ausflügen. Schon 1966 wurden die Butterkeks-Tiere von Bahlsen auf den Markt gebracht und erst seit 1990 unter der Marke Leibniz verkauft.

Lebniz Kekse Black'n White

LARU Zwiebelschmalz

Dieses Produkt fand ich ja etwas merkwürdig und wirklich was damit anfangen konnte ich nicht. Pures Fett mit Zwiebeln verfeinert. Hmm lecker. Zwiebeln mag ich ja eh nicht so, da wäre mir die alternative Sorte Griebenschmalz deutlich lieber gewesen und die hätte auch tatsächlich Kindheitserinnerungen ausgelöst. Aber zum Glück gibt es jemandem im Hause, der sich mal ganz gerne eine Fettbemme schmiert. Derjenige hat das Zwiebelschmalz mal aufs Brot geschmiert und es kommt unterm Strich eigentlich ganz gut weg. Es könnte noch etwas Salz vertragen, aber das kann man sich ja optional selber noch drüber streuen. Und selbst ich muss sagen, dass ich das Zwiebelschmalz gar nicht so schlecht finde. Die Zwiebeln geben eher eine Röstnote als eine Zwiebelnote. Ich glaub so ab und zu kann ich mich dann auch für ein Schmalzbrot begeistern. Allerdings sollte man den Blick auf die Nährwertangaben tunlichst vermeiden. Das verdirbt einem dann jeglichen Appetit. Larau hat dieses Schmalz erst im Herbst 2014 im Sortiment und ist im 200 g Becher erhältlich für 1,09 Euro.

Zwiebelschmalz

Maoam Sour

Wollt ihr Verlängerung? – Neeeein.
Wollt ihr Elfmeterschießen? – Neeein.
Was wollt ihr dann? – Maoam.

Wir erinnern uns alle an diesen Werbespot und haben ihn im Ohr. Maoam ist Kult und hat wohl fast jedes Kind auf einem Schulausflug begleitet oder befand sich bei Kindergeburtstagen in der Süßigkeiten-Tüte, die man immer vom Geburtstagskind mit nach Hause genommen hat. Neben der süßen Variante gibt es das Kaubonbon nun auch in der Variante sauer. Da bin ich ja jetzt nicht so der Freund von, aber das ist Geschmackssache. Sie sind schon ziemlich sauer. Wenn man das dann überstanden hat, dann schmecken die Kaubonbons ganz lecker. Es gibt sie in den Sorten Limette, Apfel, Kirsche, Pfirsich und Erdbeere-Rhabarber. Kosten tut eine 5-er Packung 0,59 Euro, die 10-er Packung gibt es für 0,89 Euro.

Wisst ihr denn, wie alt Maoam eigentlich schon ist? 84 Jahre.
Im Jahre 1900 wird das Düsseldorfer Lakritzenwerk von Edmuns Münster übernommen. 30 Jahre später erhält er aus dem Ausland die Lizenz, um ein fruchtiges Kaubonbon herzustellen. Maoam ist geboren.

Maoam Sour

Ramazzotti Amaro

Bei diesem Produkt musste ich etwas schmunzeln, als ich es aus der Box gefischt habe. Erinnerungen an die Kindheit?? Hm…allenfalls an die Jugendzeit. Leider kann ich mit Ramazzotti nicht so viel anfangen, da mir der Kräuterschnaps einfach nicht schmeckt. Mal sehen, was ich damit anfange, vielleicht kann man daraus ja einen schönen Cocktail kreieren.

Den Kräuterlikör gibt es schon seit 1815 und wurde aus 33 verschiedenen Kräutern und Gewürzen vom Apotheker Ausano Ramazzotti hergestellt. Seitdem wurde das Rezept nicht mehr verändert und wird heute noch in seiner ursprünglichen Form zur Herstellung des bekannten Kräuterschnaps herangezogen.

Ramazzotti Kräuterliklör

Chipsfrisch Currywurst Style

Von funny-frisch gab es (wieder) eine Tüte Chips. Dieses Mal Currywurst-Style. Hätte ich mir im Supermarkt niemals gekauft und werde ich wahrscheinlich auch nicht noch mal kaufen, aber wer Currywurst-Fan oder Curry-Fan ist, der hat an dieser Geschmacksrichtung seine Freude. Der Curry-Geschmack kommt gut rüber, ist jetzt aber auch nicht zu intensiv. Von der Wurst habe ich jetzt allerdings nichts gemerkt. Diese Chipskreation ist schon seit September 2011 im Supermarkt-Regal zu finden und kostet 1,99 Euro.

Die Geschichte von funny-frisch ist verhältnismäßig kurz und unspektakulär. 1968 kommt mit Chipsfrisch ungarisch der Klassiker unter den Chipssorten auf den Markt. 1972 erst entsteht die Marke funny-frisch aus dem Zusammenschluss der beiden Firmen Pfanni und Chipsfrisch.

Chips Currywurst

ESZET Schnitten

Diese hauchdünnen Schokotäfelchen sind lecker und Kult. Man kann sie perfekt aufs Brot oder auf sein Frühstücksbrötchen legen. Die verschiedenen Sorten Zartbitter, Vollmilch, Weiße Schokolade und Vollmilch-Nuss bringen Abwechslung auf den Frühstückstisch. Eine Packung enthalten 75 g bzw. ich glaube 8 Schnitten und kostet 0,79 Euro.

Seit 2004 gehören ESZET Schnitten zu Sarotti, dies war aber nicht immer so. Bereits 1857 erblicken diese Schoko-Täfelchen das Licht der Welt, denn der Konditor Ernst Staengel und Karl Ziller gießen Schokolade in Tafelform. Der Name der Firma ESZET leitet sich übrigens von deren Gründer ab. Allerdings dauert es noch eine ganze Weile, bis die Schnitten auf dem Markt eingeführt werden, nämlich erst 1933. Ungefähr 40 Jahre später wird die Firma ESZET Teil des Kölner Stollwerck Konzern und wechselt schließlich 2004 zu Sarotti.

ESZET Schnitten

Lutscher von Chupa Chups

Als kleines Bonus-Produkt hat sich das Team von brandnooz was Tolles einfallen lassen: Einen Lutscher von Chupa Chups. Auch den und die Marke kennt jedes Kind. Den Lutscher gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, ich habe „Red Hell“ oder so ähnlich erhalten. Darunter vorstellen kann ich mir noch nichts, aber ich mach mir bei dem Namen doch etwas Sorge. Bisher hab ich es mich aber auch nicht getraut, den Lutscher zu probieren.

Auch die Entstehungsgeschichte des Lutschers und der Marke ist sehr spannend. Oftmals weiß man gar nicht, was hinter einer Marke steckt.

In den 50-er Jahren gab es nur bunte Bonbons zum Lutschen. Mütter beklagten dabei oft, dass die Bonbons nie in den Mündern ihrer Kinder blieben, sondern dass dieses bunte klebrige Etwas gerne nach dem ersten Geschmackstest von den Kindern wieder aus dem Mund gefischt wurde und sogar in Hosen- oder Jackentaschen gesteckt wurde. Da musste Abhilfe her. Enric Bernat erkannte die Lösung: „eine Süßigkeit, die man wie ein Bonbon mit der Gabel essen kann“. 1958 bekamen Bonbons einen Stil verpasst und der Lutscher war geboren. Bernat nannte seine Erfindung „Chups“ und war zunächst in einfachen Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Zitrone, Orange oder Schokolade erhältlich. Damit sich diese neue Erfindung besser verkaufen ließ, wurde eine Werbemelodie mit folgendem Text verfasst: Get something sweet to lick, lick, lick, like a Chups“. Lick (lutschen) wurde ins Spanische mit „chupare“ übersetzt und so kam der Lutscher zu seinem heutigen Markennamen Chupa Chups.

Lutscher Chupa Chups

Zeitschrift EatSmarter

Zu guter Letzt gab es auch noch eine Zeitschrift zum Probelesen: EatSmarter. Ich finde es immer gut, wenn solche Zeitschriften in den Boxen beiliegen, weil ich mir sie meistens nicht selber kaufe und man so mal einen ersten Eindruck bekommt. Die EatSmarter hat mir ganz gut gefallen. Sie beinhaltet viele Rezepte – meist von bekannten TV-Köchen – und interssante Berichte über gesunde Ernährung, Lebensmittel und Sport bzw. Fitness. Eine Augabe kostet 3,50 Euro.

Meine persönlichen Kult-Produkte

Die Produkte sind in gewisser Weise alle Kult besonders wenn man die zum Teil über 100-jährige Tradition der Kult-Marken berücksichtigt. Doch jeder versteht unter dem Begriff „Kult“ etwas anderes und so habe ich mal meine persönlichen Kult-Produkte für euch zusammengefasst.

meine Kultprodukte

(Maoam, Leibniz, Tuc, Chupa Chups, Rama, ESZET und Curry Ketchup)

Was sind denn eure Kult-Marken und welche Erinnerungen beschwören sie bei euch herauf?

 

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