Heute habe ich gleich zwei Produkttests für euch am Start. In meiner brandnooz Box vom Januar befand sich eine Nuss-Trockenfrucht-Mischung „Schokolata Bitter-Sweet“ von Farmer’s Snack und eine Tafel Schokolade von Lindt in der Geschmacksrichtung Meersalz. Zwei vielversprechende Produkte, auf die ich sehr neugierig und gespannt war.


Meersalz-Schokolade von Lindt

Meersalz-Schokolade von LindtVon Lindt kennt man ja nun schon die eine oder andere exotische Geschmacksrichtung und Kombinationen mit Gewürzen. Chili-Schokolade konnte ich mir ja noch ganz gut vorstellen, bei der Meersalz-Variante war ich dann doch mehr als skeptisch. Aber ich habe mich dann doch an das erste Stück Schokolade gewagt und es langsam auf der Zunge zergehen lassen.

Es schmeckt schön nach Zartbitterschokolade und ist geschmacklich gesehen auch wirklich lecker. Für mich bei der Firma Lindt keine Selbstverständlichkeit. Anfangs merkt man vom Meersalz noch nicht viel, das kommt dann erst hinten hinaus im Abgang. Da hat man dann aber doch das Gefühl oder besser gesagt den Geschmack, als ob man an einem richtigen Salzkristall lutschen würde. Und am Ende bleibt dann auch eher ein salziger Nachgeschmack. Das zweite Stück Schokolade wurde dann eher gierig zerkaut. Auch hier kam das Meersalz erst am Ende durch, war aber doch deutlich zu schmecken und für mich überraschend stark präsent. Wer die Kombination aus süß-salzig mag, ist mit dieser neuen Sorte bestimmt gut bedient.


Fazit
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Meersalz-SchokoladeDie Schokolade schmeckt besser als erwartet oder wie man hier im Schwabenland sagt „Man kann’s essen“. Zur neuen Lieblingssorte küre ich diese Schokolade jetzt nicht, aber so ab und zu oder wenn man sie geschenkt bekommt, kann man die doch essen. Selber kaufen werde ich mir dieses Produkt wohl nicht, da es mich bei einem Preis von 1,95 € für 100 g doch nicht genug überzeugt hat.

 


Farmer’s Snack Schokolata Bitter-Sweet

Bisher kannte ichSchokolata bitter-sweet dieses Produkt noch gar nicht und konnte mir auch nichts darunter vorstellen. Und ich habe mich auch gefragt, warum heißt diese Sorte „bitter-sweet“. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine Nuss-Trockenfrucht-Mischung, die mit weißer und Zartbitterschokolade verfeinert wurde. Erinnert also so ein bisschen an klassisches Studentenfutter nur mit einem exotischen Touch.

Schokolata bitter-sweet
Gespannt habe ich die Verpackung geöffnet und mir kam dann gleich eine angenehme Schokoladen-Wolke entgegen. Der Geruch von Schokolade ist also ziemlich dominant. Auf den ersten Blick sah es nach einer bunten und ausgewogenen Mischung aus, die auch gleich Lust aufs Essen gemacht hat. Das angegebene Gewicht von 135 g bestätigte meine Waage auch und somit konnte es dann auch sogleich an den Geschmackstest gehen.

Der Farmer’s Snack Schokolata Bitter-Sweet setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen, zumindest steht es so auf der Zutatenliste. Die Angaben wurden nicht noch einmal separat überprüft.Schokolata bitter-sweet

  • 35 % schokolierte Früchte (89,6 % weiße Schokolade, 4,6 % Brombeeren, 3,6 % schwarze Johannisbeeren)
  • 20 % Cranberries
  • 15 % geröstete Mandelkerne
  • 15 % Ananas
  • 10 % Kokoswürfel
  • 5 % Zartbitterschokolade


Schokolierte Früchte
:
Schokolata bitter-sweetDie getrockneten Früchte sind mit dicker weißer Schokolade ummantelt. Die Schokolade steht deutlich im Vordergrund, ist aber bei weitem nicht so süß, wie ich es von weißer Schokolade kenne und erwartet habe. Hier war ich positiv überrascht und fand die Schoko-Frucht-Kugeln eigentlich ganz lecker. Die Frucht selber kommt nur schwach am Ende durch und bringt noch eine leicht säuerliche Note mit. Alles in allem eine gute und leckere Kombination.
 

Cranberries
:
Die Beeren sind getrocknet und erinnern an rote Sultaninen. Geschmacklich könnte ich es jetzt nicht sagen, dass ich Cranberries esse, was bleibt ist eine saure Note, wodurch man dann doch auf Cranberries schließen könnte.


Geröstete Mandelkerne
:
Die Mandeln schmecken auch sehr lecker. Vor allen Dingen kommen die Röststoffe geschmacklich richtig durch, was ich weniger erwartet hätte.


Ananas
:
Die Ananas ist kandiert und auch hier kommt es geschmacklich nicht durch, dass es sich bei der Frucht um eine Ananas handelt. Trotzdem schmecken diese süßen Stücke lecker und haben Suchtpotential.


Kokoswürfel
:
Die sind interessant und auch sehr lecker. Man schmeckt deutlich den Kokos und der Rest davon erinnert vom Geschmack und der Optik her an Marshmellows nur in festerer Konsistenz. Auch hier war es schwer, wieder aufzuhören.


Zartbitterschokolade
:
Als ich diese Schokoladen-Dreiecke probiert habe, wurde es mir dann auch klar, warum das Produkt den Namenszusatz „bitter-sweet“ bekommen hat. Das Bittere steckt in der Schokolade. Eigentlich mag ich Schokolade mit einem höheren Kakaoanteil, aber diese Schokolade war nicht so mein Fall und hat mich geschmacklich nicht überzeugt. Mir war die Note dann doch zu bitter.


Alles zusammen
:Schokolata bitter-sweet
Zum Schluss habe ich dann auch noch alle Komponenten zusammen gegessen. Was entstand: ein leckeres Geschmackserlebnis. Man hatte den Eindruck, dass man gerade ein leckeres Stück Trauben-Nuss-Schokolade essen würde. Dabei kam aber geschmacklich weder durch, dass man weiße Schokolade isst noch Zartbitterschokolade. Der Geschmack war also sehr ausgewogen und eine gute Gesamtkombination. Leider gehen die Ananas und der Kokoswürfel total unter und davon bleibt nichts im Mund zurück.


Fazit
:
Ein wirklich gelungenes Produkt, was geschmacklich überzeugt und interessante Kombinationen ermöglicht. Einzig die Zartbitterschokolade hat mir nicht geschmeckt, aber kann sein, dass sich ein Schokoladendreieck mit einem Kokoswürfel wieder ganz gut kombinieren lässt und lecker schmeckt. Dieser Snack macht Lust auf mehr und man kann nur schwer wieder aufhören, wenn man einmal angefangen hat. Das Produkt kostet allerdings auch 2,29 €, was ich für 135 g schon beachtlich finde. Außerdem ist die Packung auch nur bis zur Hälfte gefüllt, was ich etwas schade fand. Was aber an der Verpackung wiederum gut ist: man kann sie wiederschließen. Man zieht oder besser gesagt zerrt einen PapierstrSchokolata bitter-sweeteifen ab und so fest, wie der Papierstreifen dort klebte, so fest ist dann auch die Verpackung wieder verschlossen. Der Kleber hält also wirklich sehr sehr gut. Die Frage ist nur, wie viele Konsumenten davon wirklich Gebrauch machen, also ob es wirklich notwendig ist, und wie lange das Produkt trotz wiederverschließbarer Verpackung frisch und aromatisch bleibt. Ich konnte es leider nicht testen, da ich die restliche Nuss-Trockenfruchtmischung und Meersalz-Schokolade in einem Kuchen verarbeitet habe. Ob dieser gelungen ist und wie ich diesen gemacht habe, erfahrt ihr schon bald in meinem nächsten Blogeintrag. Also bleibt dran.
 

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