Endlich war es wieder soweit: unser Sommerurlaub. Da wir immer erst nach den Sommerferien in den Urlaub fahren möchten, sind wir immer auf der Suche nach einem warmen Land mit möglichst hoher Sonnengarantie. Unsere Wahl fiel dieses Jahr auf Kreta in einen Ort nahe Rethymno.

Wir haben eine Woche an der Nordküste mit Halbpension gebucht und uns dieses Mal das erste Jahr gegen einen Mietwagen entschieden. Unser Transfer vom Flughafen zum Hotel hat super geklappt und den restlichen Tag haben wir uns am Strand erholt. Ganz untätig waren wir während unserer Urlaubswoche allerdings nicht. Wir haben zwei Touren gebucht, über die ich später auch noch berichten werde, und wir sind dann noch auf eigene Faust mit dem Bus nach Rethymno gefahren, der nächst größeren Stadt nahe unseres Hotels.

Rethymno

Rethymno ist die drittgrößte Stadt von Kreta und liegt direkt an der Nordküste ca. 6 km von unserem Hotel entfernt. Eigentlich nicht weit, aber mit dem Bus ist man doch eine halbe Stunde unterwegs. Die Hafenstadt ist durch venezianische und osmanische Einflüsse geprägt, was man vor allen Dingen an den vielen Kirchen bzw. Moscheen sieht.

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Diese Vielfältigkeit fand ich sehr faszinierend und verleiht der Stadt einen ganz besonderen Charme. Jedes sakrale Bauwerk sieht anders aus. Los ging unsere Erkundungstour am venezianischen Hafen. Dort liegen viele Schiffe vor Anker und es gibt einen Leuchtturm.

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Als nächstes haben wir die Fortezza besichtigt. Der Eintritt kostet 4 Euro, was ich voll in Ordnung finde. Die Fortezza ist auf einer Anhöhe gelegene venezianische Befestigungsanlage. Erbaut wurde sie im 16. Jahrhundert. Eigentlich war es geplant, dass die ganze Stadt in dieser Anlage Platz finden sollte, aber die Anlage war dann doch für dieses Vorhaben zu klein. Die Festung kann komplett besichtigt werden, einige Einrichtungen bzw. Bauten sind heute immer noch in mehr oder weniger gutem Zustand erhalten. Außerdem bietet die Festung tolle Ausblicke über Rethymno, das Meer und Küste Kretas.

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Nach dem Besuch der Festung ging es weiter mit einem Streifzug durch die kleinen Gassen von Rethymno. Hier gibt es viele Cafés, Restaurants, Souvenir-Shops und und und. Außerdem gibt es noch einen kleinen Stadtpark, der zum Erholen einlädt. Wir sind gemütlich und entspannt durch die Stadt geschlendert. Einmal haben wir auch einen Granatapfelbaum entdeckt und eine interessante Hauswand.

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Mit dem Bus ging es dann am späten Nachmittag wieder zurück zum Hotel. Ich war überrascht wie gut die Busfahrt doch geklappt hat. Ich hatte ja gedacht, dass es ziemlich chaotisch wird, wir nicht wissen wo Bushaltestellen sind, dass sich die Busse nicht an den Fahrplan halten und und und. Aber Busfahren war echt super.

Rethymno ist eine schöne kleine Stadt, in der man gut ein oder zwei Tage verbringen kann. Der Hafen und die Altstadt laden zum Bummeln ein, die Fortezza und einige Mussen sorgen für etwas Kulturprogramm.

 

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