Der dritte und leider auch der letzte Teil meines Florida Reiseberichts führt zu zwei Inseln und einem Scenic Drive des Big Cypress National Parks. Neben den Everglades hat mir Sanibel Island richtig gut gefallen und der USA Urlaub wurde doch noch zu einer kleinen Erholung.

Chokoloskee Island

Nachdem wir in Everglades City doch noch unsere Unterkunft gefunden hatten, hatten wir noch ein wenig Zeit und haben beschlossen, zum nicht all zu weit entfernten Chokoloskee Island zu fahren. Es ist wunderschön dort. Wir haben uns ein wenig umgesehen und uns dann an das Kiesufer gesetzt, Vögel und Krabben beobachtet und gewartet, bis die Sonne langsam untergeht. Ein absoluter Traum.

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Wenn ihr Ruhe und Erholung sucht, dann müsst ihr da hinfahren. Wir waren die ganze Zeit alleine dort und selbst an der Straße fuhren nur gelegentlich einige Autos vorbei. Es ist sehr idyllisch und friedlich.

Sanibel Island

Ein weiterer traumhafter Ort ist Sanibel Island. Die letzten Tage unserer Reise haben wir in Fort Myers Beach verbracht und sind den ersten Tag auf diese Insel gefahren, ohne zu wissen, was uns erwarten würde. Ich war so von der Insel begeistert, dass wir den zweiten Tag auch noch dort verbracht haben. Eigentlich wollten wir uns Fort Myers noch näher ansehen. Aber Sanibel Island ist mit seinen Stränden einfach nur toll und muss genutzt werden. Wenn ihr einmal dort seid, dann solltet ihr gleich zum Bowman’s Beach im westlichen Teil der Insel fahren, weil es dort viel schöner ist. Der Strand ist toll. Wenn man etwas läuft, dann ist man auch hier allein. Man kann entweder im glasklaren Wasser schwimmen, an den Strand liegen oder kilometerlang am Ufer entlang schlendern und Muscheln sammeln. Ich habe noch nie einen Strand mit so vielen und großen Muscheln gesehen.

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Im Osten der Insel gibt es einen Leuchtturm, der ist aber nicht wirklich schön und sehenswert. Das kann man sich getrost sparen. Auch hier gibt es einen Strand, der ist aber etwas „dreckiger“, voller Vögel und mehr Angler. Der Westen der Insel hat mir da deutlich besser gefallen.

Big Cypress National Park

Der Tag war gekommen und wir mussten von der Westküste wieder nach Miami zurückfahren. Auf dem Weg nach Miami sind wir einen kleinen Umweg gefahren und haben eine Runde durch den Big Cypress National Park gedreht, um die Zeit so gut wie möglich zu nutzen und um noch so viel wie möglich mitzunehmen. Dort sind wir mit dem Auto einen ca. 25 km langen sogenannten Scenic Drive gefahren. Dies ist eine Schotterpiste, die durch den Park führt, und mit etwas Glück kann man Alligatoren oder Otter sehen.

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auch hier reichen die Wege bis zum Horizont

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wer liegt denn da faul am Straßenrand

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Zypressen, die im Wasser stehen

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noch mehr Zypressen

Alligatoren liegen mal am Straßenrand oder treiben gemächlich im Wasser. Kurz vor dem Ende der Tour haben wir noch einen Alligator entdeckt, der nur einen Katzensprung von uns entfernt im Wasser lag. Das war dann noch mal ein aufregendes Erlebnis und ein schönes Ende für eine 2,5-wöchige Reise.

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Nach dem Big Cypress National Park, den wir nur am Rande gestreift haben, sind wir schließlich wieder in Miami angekommen, haben unseren schicken Flitzer zurückgegeben und abends den Flieger bestiegen, der uns dann wieder nach Deutschland zurückbrachte.

Die Ostküste der USA war richtig toll. Was mich am meisten beeindruckt hat, waren die Kontraste. New York war laut und hektisch, Washington wirkte fast wie eine ruhige und überschaubare europäische Kleinstadt und Florida war dann wirklich ein erholsames sehr naturverbundenes Urlaubsparadies.

 

Habt ihr in den USA auch solche Traumstrände und -buchten entdeckt?

 

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