Von Washington ging es mit dem Flieger nach Miami. Dort holten wir unseren Mietwagen ab und düsten eine Woche lang durch Florida. Unsere Ziele: die Florida Keys, die Everglades und die Golfküste. Im ersten Teil zeige ich euch etwas von Miami, den Keys und Key West.

Man stellt es sich so schön vor im Sunshine State: Sonnenschein, blitzender Himmel, glitzerndes Meer. Unsere Realität sah leider etwas anders aus. In Miami war es windig, wolkenverhangen und so recht wusste man nicht, ob gleich ein großes Unwetter und Regengüsse über einen hereinbrechen würden. Trotzdem hatte es noch 28 Grad und war für uns blassen Europäer eigentlich immer noch fast zu warm. An unserem Ankunftstag haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand gemacht und sind die Strandpromenade und am Ocean Drive etwas entlang gebummelt.

Miami

Ich war schon einmal in Miami und schon damals habe ich mir gedacht, dass es bestimmt interessantere und schönere Flecken auf der Erde gibt und ich da nicht unbedingt noch einmal hin muss. Es gibt viel Strand und schönes Meer und tolles Wetter. Aber für mich ist Miami eher eine Schickimicki-Stadt. Gesehen und gesehen werden. Das zeigte sich vor allen Dingen am bekannten Ocean Drive. So richtig warm geworden, bin ich mit Miami auch dieses Mal nicht, aber das lag wohl daran, dass wir nach nur einer Nacht und einem Frühstück schon weiter gefahren sind. Unser Ziel war Marathon, das ziemlich in der Mitte von Miami und Key West liegt.

Nachdem wir in Marathon ein Motel gefunden und dort eingecheckt haben, sind wir spontan noch die Stunde weiter nach Key West gefahren. Verfahren kann man sich hier übrigens nur schwer, denn die Straße – Highway 1 – geht geradeaus dem Süden entgegen.

High Way 1_South

Auf dem Weg nach Key West muss man zwangsläufig über die bekannte Seven Mile Bridge.

Seven Miles Bridge_02

Manchmal dachte ich da ja, dass die Straße jeden Moment aufhört – aber das hat sie dann doch nicht.

Seven Miles Bridge_01

Auf dem Weg sieht man auch viele hübsche Häuschen stehen. Hier zu wohnen wäre schon schön.

Seven Miles Bridge_03

Und dann waren wir endlich da: Key West.

Key West_01

So richtig viele bekannte Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht. Trotzdem ist es ein beliebtes Ziel bei Touristen und Wassersportlern. Durch seine Nähe zu Cuba kommt hier sogar etwas Spanisches Flair auf. Neben bunten Häusern und hübschen Kirchen, gibt es aber doch auch ein paar Dinge zu sehen.

Key West_02

Wie zum Beispiel das Hemmingway House.

Key West_Haus Earnest Hemmingway

Oder den sehr berühmten und bei Touristen beliebten Südlichsten Punkt der USA (Festland). Hier steht sogar eine Schlange, um sich fotografieren zu lassen. Das klappt sehr gut und geht auch schnell. Wir haben uns natürlich auch angestellt. Das ist schließlich DAS Highlight. Nach Cuba sind es nur noch 90 Meilen, nach Miami ca. 130.

Key West_Südlichster Punkt

Wir sind dann noch einige bekannte Straßen und Plätze abgelaufen, aber so wahnsinnig viele Sachen haben wir in Key West nicht gesehen und gemacht. Dafür war die Zeit leider zu kurz und auch beim Wetter waren wir uns nie ganz sicher, ob es halten wird oder ob es gleich zu regnen beginnt. Deswegen haben wir uns nach ein paar Stunden wieder auf den Heimweg nach Marathon gemacht und unsere nächste Etappe geplant: Die Everglades.

 

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