Tapas sind zwar in der spanischen Kultur verwurzelt, aber auch in Deutschland findet man immer mehr Tapas-Bars. Es gibt wohl kaum ein Essen, das geselliger istM Man bestellt sich eine kleine Auswahl aus der Karte, alles kommt in die Tischmitte und jeder probiert von jedem Gericht mal. Aber Tapas kann man auch zu Hause selber zubereiten. Hier präsentiere ich euch mal eine kleine Tapas Variation.

Tapas

Tortilla de patatas: Der Klassiker

Ein richtiger Klassiker ist eine spanische Tortilla. Sie darf nicht mit den mexikanischen Maisfladen verwechselt werden, sondern dabei handelt es sich in der Regel um eine Art Omlett aus Kartoffeln. Dem Omlett kann man nun noch verschiedene Zutaten hinzufügen, von Gemüse wie Champignons oder Paprika bis hin zu Meeresfrüchten wie Garnelen ist alles denkbar. Eine klassische Tortilla ist auch recht einfach zuzubereiten. Ihr schält zunächst die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Stücke. Dann werden die Kartoffeln in Salzwasser vorgekocht. In der Zwischenzeit bereitet ihr die Eimasse aus Eiern, Zwiebeln und Knoblauch zu. Die Eier werden dabei zuerst kurz aufgeschlagen, dann kommen klein gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch dazu. Mit Salz und Pfeffer wird die Masse dann gewürzt. Eigentlich wird die Tortilla in einer Pfanne gebacken und gewendet, wenn das Ei gestockt ist. Aber da das bei uns meistens eher in die Hose gegangen ist, sind wir auf eine Auflaufform umgestiegen. Das funktioniert prima. Wenn die Kartoffeln gar sind, dann gebt ihr diese in eine Auflaufform und gebt die Eimasse darüber. Wichtig ist, dass die Kartoffeln mit der Eimasse bedeckt sind. Dann schiebt ihr die Auflaufform in den Backofen, bis die Eimasse vollständig gestockt und die Oberfläche goldbraun ist. Die Menge der einzelnen Zutaten hängt natürlich von der jeweiligen Personenzahl ab und gebe ich deswegen hier nicht an. Manches muss man einfach auch ein paar Mal ausprobieren, bis es perfekt wird.

spanische Tortilla_01    spanische Tortilla_02

Empanadillas: Vielfältige Blätterteigtaschen

Die Empanadillas habe ich euch bereits in einem meiner Gastbeiträge vorgestellt. Das sind gefüllte Blätterteigtaschen. Ein Klassiker unter den Füllungen ist eine Thunfisch-Tomaten-Soße, für die wir uns auch dieses Mal wieder entschieden haben. Aber auch Gemüsefüllungen wie Spinat oder Champignons oder eine Füllung aus Hackfleisch sind ebenfalls möglich. Für die Thunfischmasse dünstet ihr zuerst klein gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch an, dann gebt ihr den Thunfisch dazu und lässt ihn etwas mitbraten. Zum Schluss folgen noch die passierten Tomaten. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer wird die Masse final abgeschmackt und dann können auch schon die Taschen gefüllt werden. Den Blätterteig in 6 Rechtecke teilen und die Thunfischmasse in die Mitte setzen. Eine Seite der Rechtecke umklappen, die Ränder mit einer Gabel gut zusammendrücken und dann können auch die Empanadillas in den Backofen.

Empanadillas_03    Empanadillas_04

Datteln im Speckmantel: süß und deftig zugleich

Habt ihr das schon mal ausprobiert? Datteln im Speckmantel? Ich konnte mir diese Kombination anfangs ja nicht so vorstellen, aber ich bin davon total begeistert. Ich mag die Kombination aus süß und deftig. Und die Datteln gehen auch wirklich sehr schnell und sind auch gut vorzubereiten. Und die Zubereitung ist auch sehr einfach und dabei kann fast nichts schief gehen. Und ihr braucht dafür nur sehr wenige Zutaten, nämlich getrocknete Datteln und in Streifen geschnittener Speck. Die Streifen sollten nicht breiter als die Datteln sein. Ihr legt den Speck auf ein Brettchen, nehmt eine Dattel und wickelt nun den Speck möglichst straff um die Dattel. Normalerweise hält das schon ziemlich gut, sodass ihr keine Zahnstocher zur Fixierung benötigt. Die umwickelten Datteln werden dann nur noch in einer Pfanne rundherum knusprig gebraten.

Datteln im Speckmantel_01    Datteln im Speckmantel_02

Gebackene Aubergine: einfach, gesund und lecker

Für mich eine Neuheit und positive Überraschung waren die gebackenen Auberginen. Ich mache ja eigentlich um gekochtes oder gebratenes Gemüse eher einen großen Bogen. Aber diese Auberginen sind mega lecker und super einfach. Die Aubergine wird in gleichmäßig dicke Scheiben geschnitten. Ich denke 1 cm ist als Richtwert ganz gut. Dann werden die Auberginenscheiben mit etwas Olivenöl bestrichen und mit Salz bestreut. Die Aubergine kommt dann in den Backofen und wird solange gebacken, bis sie anfängt braun zu werden.

gebackene Auberginen

Paprikamandeln: selbstgemachter Knabberspaß

Die Paprikamandeln waren für uns eine Premiere. Die Zubereitung ist auch denkbar einfach. Die Mandeln – wichtig: ohne Haut – werden im Backofen goldbraun geröstet. In der Zwischenzeit zerkleinert ihr grobes Meersalz und Paprikapulver mit einem Mörser zu einem feinen Pulver. Wenn die Mandeln fertig sind, gebt ihr diese in eine Schüssel und fügt etwas Olivenöl hinzu. Die Mandeln solange verrühren, bis alle Mandeln mit einer Ölschicht überzogen sind. Anschließend fügt ihr das Salz-Paprika-Pulver hinzu und verrührt die Mandeln nochmals in der Schüssel. Mit dem Salz müsst ihr etwas aufpassen, dass die Mandeln nicht zu salzig werden. Also lieber mit dem Salz etwas geizen und bei Bedarf noch mal nachsalzen. Die Mandeln eignen sich super als Knabbersnack.

Paprikamandeln

Was sich natürlich auch immer noch gut macht, ist eine kleine Gemüseplatte mit Gurke, Tomaten und Paprika. Ein bunter Blattsalat mit selbstgemachtem Joghurtdressing passt auch immer super zu vielen Tapas dazu oder ihr stellt einfach einen Korb mit Brot dazu.

 

Welche Tapas habt ihr denn schon mal selber ausprobiert?

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Bitte geben Sie die richtige Lösung an * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.