Weihnachtsbäckerei, die letzte. Dafür habe ich mich an ein neues Rezept gewagt. Premiere. Mein Ziel waren leckere, weiche nach Marzipan schmeckende Plätzchen. Was es am Ende wurde? Das dürft ihr selbst herausfinden. Mal sehen, ob ihr es erratet, welche Weihnachtsplätzchen ich backen wollte.

Ich habe mich darauf gefreut, diese kleinen Köstlichkeiten selber zu backen und selber zu essen. Das Rezept, von dem ich dachte, dass es DAS Rezept ist und auch schon x mal erprobt wurde, hatte ich. Erste Verwunderung. Mit diesen Zutaten habe ich nicht gerechnet, aber na gut. Die werden schon wissen, was sie da schreiben. Und irgendwie klangen die Zutaten auch ein wenig nach Marzipan. Also vielleicht doch alles richtig?

Zutaten:

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß
  • eine Prise Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 3 EL Rosenwasser
  • 20 g Speisestärke
  • Eiweiß
  • Mandelhälften

Zubereitung:

  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Alle Zutaten verkneten, auch das steif geschlagene Eiweiß.
  • Aus dem Teig eine Rolle formen, davon kleine Stücke abschneiden und zu Kugeln formen.
  • Die Kugeln mit Eiweiß bestreichen, jeweils mit drei Mandelhälften versehen und ca. 40 Minuten bei 140 Grad backen.

Soweit zumindest in der Theorie. Leider klappte das hinten und vorne nicht. Die Praxis sah dann so aus:

  • Der Teig war mit den angegebenen Zutaten und Mengen viel zu flüssig. Da hätte man niemals eine Rolle formen können. Ich hab noch mehr Stärke und Puderzucker und am Schluss sogar noch Mehl untergeknetet.
  • Mandelhälften gab es nicht zu kaufen, deswegen mussten Mandelsplitter herhalten, die aber an die Kugeln zu fummeln war mir dann doch zu viel Arbeit. Plan B: Die Kugeln einfach in den Mandelsplittern wälzen.
  • Dann ging es ab in den Ofen. Ich war etwas erstaunt, dass das jetzt 40 Minuten backen sollte. Aber die werden schon wissen, was sie da schreiben.

Fazit:

Die gute Nachricht: Die Plätzchen sind nicht verbrannt.

Aber sie haben auch nichts mehr mit den Weihnachtsplätzchen gemein, die ich backen wollte. Sowohl optisch als auch geschmacklich.

Weihnachtsplätzchen

Wenn man mal davon absieht, dass sie außen ziemlich hart sind, dann schmecken sie vermutlich auch ganz okay. Also ich glaube, wenn jemand die Plätzchen, wie ich sie mir vorgestellt habe, nicht kennt, dann findet er sie auch ganz lecker.

Später habe ich dann nach Rücksprache mit der Rezeptegeberin erfahren, dass sie wohl mit genau diesem Rezept ähnliche Erfahrungen gemacht hat und sie deswegen das Rezept abgeändert hat. Schade, dass man so was nicht gleich mitgeteilt bekommt, wenn man das Rezept anfragt, sondern erst hinterher, wenn es zu spät ist. Na ja, jetzt liegen die Weihnachtsplätzchen in der Keksdose zusammen mit einem Apfel in der Hoffnung, dass sie noch etwas weicher werden. Verschenken kann ich sie wohl wie eigentlich geplant nicht.

Bleibt am Ende nur noch eine Frage offen: Wisst ihr, welche Plätzchen ich ursprünglich backen wollte? Vielleicht habt ihr ja ein Rezept für mich, das WIRKLICH funktioniert und meine Vorstellungen (über)trifft.

In diesem Sinne Happy Baking und einen schönen Adventssonntag.

 

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