Ich habe euch ja schon gezeigt, was man in Spanien traditionsgemäß zu Weihnachten isst, deswegen dürfen natürlich auch die deutschen Klassiker nicht fehlen. Ich backe Lebkuchen ganz gerne, weil sie nicht nur lecker sind, sondern auch ein tolles Geschenk – nicht nur zu Weihnachten.

Lebkuchen gibt es schon seit September in allen möglichen Formen und Arten im Supermarkt, aber warum nicht auch mal Lebkuchen selber machen? Das ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht auf den ersten Blick denkt. Dafür habe ich mir dieses Jahr das erste Mal sehnlichst eine Küchenmaschine gewünscht. Wenn ihr also eine besitzt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sie zu verwenden. Der Teig ist ziemlich kompakt und lässt sich nur schwer mit der Hand verarbeiten. Aber jetzt erst einmal das Rezept.

Lebkuchen

Zutaten für Lebkuchen

  • 120 g Margarine
  • 300 g Honig
  • 150 g Zucker
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 4 EL Kakaopulver
  • 750 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eigelb
  • Milch nach Bedarf

 

Zubereitung der Lebkuchen

  1. Margarine, Honig, Zucker, Lebkuchengewürz und Kakaopulver in einem Topf verrühren und langsam erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine glatte Masse entstanden ist. Die Masse gut abkühlen lassen.
  2. Mehl, Backpulver und Salz vermischen, mit dem Eigelb, etwas Milch und der Honigmasse zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in einem Küchentuch zugedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen lassen.
  3. Den Teig 1 cm dick ausrollen und je nach Belieben verschiedene Formen ausstechen. Diese dann bei 200 Grad ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  4. Je nach Lust und Laune können die Lebkuchen noch mit Zuckerguss und Lebensmittelfarbe oder Zuckerperlen verziert werden.

 

Meine Lebkuchen sehen dieses Jahr ziemlich nackt aus und ich habe auch nur Rauten geschnitten. Ich muss gestehen, dass dieses Jahr irgendwie der Wurm drin war. Der Teig war ziemlich bröselig, man konnte ihn nicht wirklich verarbeiten und ich musste noch „ein wenig“ Energie aufwenden, bis man den Teig endlich einigermaßen verarbeiten konnte. Leider weiß ich nicht, woran das lag. Ich mache diese Lebkuchen jetzt schon das dritte Jahr in Folge und hatte damit noch nie Probleme. Ich schieb es einfach mal auf den Mond. Jedenfalls war ich danach dann nicht mehr so arg motiviert, Formen aus dem Teig auszustechen, ihn x mal wieder auszurollen und mich zu ärgern. Eine Verzierung war übrigens von vornherein nicht geplant, da die Lebkuchen auch so schon lecker schmecken.

Dieses Lebkuchen-Rezept ist nicht nur ideal für Weihnachten, sondern auch einfach so unterm Jahr als Geschenk, wenn ihr jemandem eine Freude machen wollt. Das Rezept ergibt reichlich Teig, der locker für ein großes Lebkuchenherz reicht. Dazu den Teig einfach 1,5 cm dick ausrollen, mit einer Schablone ein Herz daraus schneiden und dieses ggf. noch mit Löchern für ein Band versehen. Dann geht das Herz ab in den Ofen und wird gebacken. Das ausgekühlte Herz könnt ihr dann mit Zuckerdeko und Zuckerschrift nach Lust und Laune verzieren und beschriften.

Ich hoffe, euch gelingen die Lebkuchen besser. Habt alle einen schönen Adventssonntag. Für nächsten Sonntag habe ich was ganz Besonderes für euch: eine Back-Premiere. So viel zum Thema, ich wollte nur zwei Sorten backen.

 

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